Wie du ein erfolgreiches Rebranding durchführst!

Dir gefällt dein Logo nicht mehr und du hast das Gefühl, dass dein Design nicht mehr zu den Werten deines Unternehmens passt? Oder vielleicht haben sich die internen Strukturen deines Unternehmens verändert und du möchtest deinen öffentlichen Auftritt an diese anpassen? Dann ist es Zeit für ein Rebranding. Wir zeigen dir was du beachten musst, was auf dich zukommt und wie du den Fortschritt antreibst, ohne den Wiedererkennungswert deiner Marke zu verlieren.

Die onlineAgentur.de hat den Prozess des Rebrandings frisch hinter sich gebracht. Ein großes Projekt, was wir bereits von vielen Kundenprojekten kannten. Pünktlich zu unserem 35-jährigen Agenturgeburtstag sollte auch unser Corporate Design zu der bunten, kreativen Online-Marketingwelt passen, in der wir uns jeden Tag bewegen. Jetzt haben wir es selbst erlebt und können dich bei diesem Prozess zukünftig noch besser unterstützen.

„Ein Unternehmen ist wie eine Persönlichkeit zu betrachten und bedarf deshalb einer ständigen Optimierung – im Aussehen, wie auch in seiner Ausrichtung.“ – Uwe, Geschäftsführender Gesellschafter

Rebranding – Was ist Rebranding eigentlich?

Das Rebranding ist ein Neustart für den öffentlichen Auftritt eines Unternehmens. Das kann sich in Form eines neuen Logos, Slogans oder auch einer komplett neuen Corporate Identity äußern. Auf deutsch heißt Rebranding Markenumbildung: Es ist also eine Marketingstrategie, bei der das bestehende Branding, also die Marke, überarbeitet wird. Oftmals wachsen Unternehmen über die alte Identität hinaus und sind bereit für einen neuen Auftritt! Es gibt viele Möglichkeiten mithilfe eines Rebrandings das Erscheinungsbild und die Identität eines Unternehmens neu zu prägen.

„Rebranding ist ein Prozess bei dem die Außendarstellung eines Unternehmens an eine veränderte Unternehmensidentität angepasst wird.“ – Alina, Director & Marketing Coach

Dir kann ein Rebranding tolle Möglichkeiten bieten, deinen Auftritt und dein Unternehmensimage aus Kundensicht zu stärken. Dabei darfst du jedoch nicht vergessen, dass das ein aufwendiges Projekt ist. Du solltest dir deshalb vorher genau überlegen warum und wie du an die neue Corporate Identity herangehen möchtest, um deinen Wiedererkennungswert dabei nicht aus den Augen zu verlieren.


Zeitstahl des onlineAgentur.de Logos - Vorher & Nachher Rebranding

Hier beispielsweise ein Rebranding Beispiel des onlineAgentur.de Logos. Da es uns bereits seit 35 Jahren gibt, kamen auch wir um ein paar Veränderungen nicht drumherum. Zur Jahrtausendwende haben wir sogar eine größere Änderung gewagt, denn der Läufer ist Teil unserer Corporate Identity geworden. Seitdem wurde stark darauf geachtet, dass der Wiedererkennungswert nicht verloren ging. So begleitet uns der Läufer nun schon seit fast 20 Jahren und wurde nur minimal an das neue Corporate Design angepasst.


 

Wann ist ein Rebranding sinnvoll?

Über die Zeit verändert sich ein Unternehmen, das ist ganz natürlich und auch wichtig. Wann genau solltest Du also über ein Rebranding nachdenken?

„Veränderungen im Unternehmen oder im Markt können ein Rebranding notwendig machen.“ – Alina, Director & Marketingcoach

Es gibt viele verschiedene Gründe, um ein Rebranding durchzuführen. Ob Start-up oder alteingesessenes Unternehmen: Ein Rebranding ist eine Reaktion auf innere und äußere Veränderungsprozesse und gibt Raum für neue Ideen, Kreativität und eine Neuausrichtung.

Als Start-up kann es beispielsweise Sinn ergeben ein Rebranding vor der Marktreife anzugehen, um die Marke an die endgültigen Ziele und Werte anzupassen. Auch bei Unternehmen, die schon länger existieren ändert sich von Zeit zu Zeit die Zielgruppe oder das Leistungsangebot. Oft ist ein Rebranding eine nötige Maßnahme, um mit der Konkurrenz mitzuhalten oder sich von dieser abzuheben. Besonders Unternehmen die schon lange bestehen, müssen sich über die Zeit immer wieder modernisieren und an ihrem Image arbeiten.

Nun aber zu dir: Warum solltest du dein Rebranding anstoßen? Wir haben da ein paar gute Gründe für dich:

1. Im Wettbewerb auffallen wollen
2. Veraltetes Erscheinungsbild
3. Kein einheitliches Design
4. Änderung des Geschäftsmodells
5. Veränderung von internen Strukturen
6. Neue Zielgruppe
7. Firmenübernahme
8. Änderung des Firmennamens
9. Negatives Markenimage
10. Sichtbar werden


Und das sind unsere guten Gründe gewesen

Für unser Rebranding in der onlineAgentur.de war der Einstieg von Alina Unterschütz in das Management der Anstoß. Da sie aus dem Marketing kommt, hat sie nicht nur neues Wissen in die Agentur gebracht, sondern auch eine neue Zielgruppe. Um auf veränderte Kundenbedürfnisse einzugehen, haben wir unsere Strukturen und unser Leistungsangebot angepasst. Es reicht nicht mehr nur eine Website zu entwerfen, wir wollen, dass unsere Kunden rundum sorglos sind und mithilfe der passenden Marketingmaßnahmen sichtbar werden.


 Wie führe ich ein Rebranding durch?

Wie du siehst, gibt es gute Gründe deine Corporate Identity zu optimieren. Wenn du dich also entscheidest, dass du bereit für einen Kurswechsel bist, dann solltest du dir eine Strategie überlegen. Einen Leitfaden, der dir hilft deine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
Abhängig von deinen Zielen für das Rebranding sind nun verschiedene Schritte einzuleiten. Du kannst nur leichte Änderungen vornehmen oder dich für ein komplettes Rebranding entscheiden. Ob Du nur das Logo modernisierst, neue Farben auswählst oder die komplette Corporate Identity erneuerst, das bleibt deine Entscheidung!

1. Die Marke neu positionieren

Wenn du dich für ein Rebranding entscheidest, geht es nicht nur um Äußerlichkeiten, sondern vor allem um deine Positionierung. Eine klare und durchdachte Positionierung bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Rebranding. Deine Positionierung spiegelt wieder, für wen dein Angebot gedacht ist, was dein Angebot kann und was dein Angebot von der Konkurrenz unterscheidet, also kurz für wen hast du das passende Angebot.

1. Deine Lieblingskunden

Starte damit deine bisherigen Kunden zu analysieren – wen sprichst du bisher mit deinem Angebot an, wer hat einen Bedarf an deinem Produkt? Im nächsten Schritt gehen wir tiefer, welche deiner Kunden sind deine Lieblingskunden – von welchen Kunden hättest du gerne mehr. Lerne diese Lieblingskunden jetzt richtig gut kennen. Was brauchen sie, wie kannst du ihnen helfen, welches Problem kannst du für sie lösen, wie ticken sie. Je besser du deine Lieblingskunden kennst, desto besser kannst du dein Angebot und deine gesamte Kommunikation auf diese ausrichten. So ziehst du mit der Zeit immer mehr deiner Lieblingskunden an.

2. Dein Angebot

Jetzt wo du weißt wer deine Lieblingskunden sind, geht es darum dein Angebot zu optimieren. Was genau bietest du deinen Lieblingskunden an? Welches Problem löst du für deine Lieblingskunden? Was sind die Besonderheiten deines Produktes oder deiner Dienstleistung? Welchen Nutzen lieferst du deinen Lieblingskunden? Wieso sollten deine Lieblingskunden ausgerechnet deine Leistung in Anspruch nehmen? Versuche den Mehrwert den dein Angebot liefert auf den Punkt zu bringen.

3. Deine Wettbewerber

Lass uns jetzt einen Blick auf den Markt wagen, denn du bist nicht alleine. Wer sind deine wichtigsten Wettbewerber? Was genau bieten deine Wettbewerber an? Wichtig, was unterscheidet dich von deinen Wettbewerbern und was kannst du von deinen Wettbewerbern lernen?

4. Dein Alleinstellungsmerkmal

Diese Fragen helfen dir dabei dein Angebot so zu kommunizieren, dass deine Lieblingskunden verstehen warum sie bei dir und nicht bei deinen Wettbewerbern kaufen sollten. Denn du musst ganz genau wissen, was dich besonders macht! Nur wenn du weißt was dein Alleinstellungsmerkmal ist, kannst du dich von der Masse abheben und sichtbar werden.

Beziehe deine Mitarbeiter bei der Erarbeitung deiner Positionierung mit ein, sie müssen ebenso hinter der Corporate Identity stehen und diese verkörpern. Besprecht Grundüberzeugungen die ihr kommunizieren wollt. Denn das wichtigste bei der Identität ist, dass sie authentisch ist.

„Die Mitarbeiter eines Unternehmens stellen seine wichtigste Ressource dar. Mit ihnen steht und fällt die Corporate Identity, weshalb sie unbedingt in den Rebranding Prozess miteingebunden werden sollten.“ – Hannah, Marketing & Projektmanagement


Auch wir als onlineAgentur.de haben den Rebranding Prozess durchlaufen – gemeinsam als Team. Wir haben viel Zeit in die Überarbeitung unserer Positionierung investiert und uns zusammen im Team entschieden, was wir sowohl intern, als auch extern ändern wollen.

Positionierungs für Unternehmen am Beispiel der onlineAgentur.de - Alleinstellungsmerkmal, Leistungsangebot, Werte, Wettbewerbsanalyse, Marktpositionierung und Zielgruppe

„Im vergangenen Jahr haben wir uns als onlineAgentur.de neu am Markt aufgestellt. Wir haben unsere Positionierung überprüft, uns mit unseren Werten, unseren Kunden, unseren Leistungen, unserem Team, unseren Stärken und Schwächen und unseren Prozessen beschäftigt und notwendiges optimiert, um gestärkt in die Zukunft zu gehen. Diese Veränderungen machen wir nun, im Rahmen unseres Rebrandings, nach außen sichtbar.“ – Alina, Director & Marketingcoach


2. Das Corporate Design neu entwerfen!

Neupositionierung: Check. Das heißt, es ist Zeit, so richtig durchzustarten. Dafür überarbeitest du auf Basis deiner Positionierung das Erscheinungsbild deiner Marke. Achte darauf, dass du ein einheitliches Corporate Design verfolgst, das sich durch alle Kanäle durchzieht – vom Logo über Verpackungen und Flyer bis hin zu den sozialen Netzwerken. Auch die Website sollte unbedingt deinem Corporate Design entsprechen. Und das übrigens nicht nur optisch, sondern auch von den Funktionen her. Eine langsame und veraltete Website ist auf jeden Fall kein Zeichen für ein agiles, modernes Unternehmen.

„Auch Websites halten nicht ewig und müssen an die neuen Nutzergewohnheiten angepasst werden.“ – Anette, Designerin

Lege Farben, Stilelemente und Stimmungen fest, die dein Corporate Design beinhalten soll. Als Denkanstoß haben wir hier einen Tipp, wie du vorgehen kannst:
Überlege dir, welche Emotionen und Werte dein Corporate Design wiederspiegeln soll. Schreibe alles auf was dir einfällt und sortiere dann die Begriffe nach „Ist mir super wichtig“ und „Kann sich hintenanstellen“. So filterst du deine wichtigsten Anforderungen an das Design heraus. Im nächsten Schritt kannst du überlegen, wie man diese Begriffe darstellen könnte. Welche Farbe drückt die gewünschte Stimmung aus? Welche Elemente sorgen für die jeweilige Assoziation? So arbeitest du dich Stück für Stück an dein neues Design heran und es fällt leichter, das passende Design zu konzipieren.


„Geschmack, Sehgewohnheiten und Mode ändern sich stetig. Der Eindruck von Farben, Formen und Schriften sind diesem Veränderungsprozess unterworfen. Aus diesem Grund ist es notwendig das Erscheinungsbild, das Corporate Design, eines Unternehmens oder einer Marke ständig zu beobachten und anzupassen. Ein CD aus den 80er Jahren wird in den seltensten Fällen heute noch modern aussehen, genau so wenig wie Ihre Kleidung, Ihre Brille oder Frisur die Sie vor 35 Jahren getragen haben heute noch aktuell sind. Jeder verändert sich – im Aussehen, im Verhalten und in seiner Persönlichkeit.“ – Uwe, Geschäftsführender Gesellschafter

So sieht das zum Beispiel bei uns aus: Links dunkel und sehr Technik lastig, rechts kreativ und persönlich. Und genau das war unsere Strategie dahinter: Wir wollten es kreativ, individuell und persönlich.
Rebranding der onlineAgentur.de: Vorher und Nachher, Vor und nach dem Rebranding


3. Die Kommunikation überdenken!

Nachdem die Rahmenbedingungen stehen, solltest du im nächsten Schritt die passenden Kommunikationskanäle auswählen. Prüfe welche Kanäle du bereits nutzt, was funktioniert hat und was nicht. Auf welchen Kanälen sind deine Lieblingskunden unterwegs? Analysiere auch auf welchen Kanälen deine Wettbewerber unterwegs sind.

Wenn du weißt, welche Kanäle für dich in Zukunft sinnvoll sind, halte kurz inne. Hast du die Kapazitäten und das Budget diese auch langfristig zu pflegen? Wichtig, besonders bei sozialen Medien, ist, dass du immer wieder neuen und hochwertigen Content produzierst.

Dein neues Branding muss in die Welt getragen werden.

Du hast so viel Zeit damit verbracht und jeden kleinen Schritt durchdacht, jetzt solltest du das auch voller Stolz kommunizieren. Teile deinen Kunden mit, was sich geändert hat, warum du zum Beispiel eine neue Zielgruppe ansprechen willst, warum sich die Farben und das Logo geändert haben und warum du dich für das Rebranding entschieden hast.

Stärke die Markentreue, indem du sie an diesem Prozess teilhaben lässt. Jede neue Änderung ist eine tolle Möglichkeit die Werte deines Unternehmens stärker zu kommunizieren. Werde kreativ und denke dir eine Möglichkeit aus, wie du dein Rebranding für dich nutzen kannst.

Des Weiteren bietet sich der Prozess des Rebrandings  hervorragend an, um auf den sozialen Medien aktiv zu werden und dort den Prozess des Rebrandings mit deinen Kunden und der ganzen Welt zu teilen. Auch wir haben die Chance genutzt und sind im Zuge des Rebrandings nun auch auf Facebook, Instagram und Pinterest aktiv.


Wir als onlineAgentur.de haben schließlich die Chance genutzt und mit unserem Launchkalender 35 Tage bis zum großen Live-Gang der Website runtergezählt. Sowohl die Mitarbeiter als auch viele unserer Kunden haben nun 35 Tage geduldig gewartet, um pünktlich zu Weihnachten unsere neue Website zu bestaunen. Das Rebranding war übrigens ein voller Erfolg, wir sind stolz auf unsere neue Positionierung, auf die internen Neustrukturierungen und unser frisches, farbenfrohes Corporate Design.


 

Zum Abschluss 5 Tipps für deinen gelungenen Relaunch:

1. Planung ist alles! Ein Konzept mit Leitfaden für dein Rebranding ist unumgänglich, ebenso ein gutes Projektmanagement

2. Nimm dir Zeit – alles dauert länger als man denkt

3. Realistische Ziele für mehr Zufriedenheit – Schnell, schnell funktioniert bei einem erfolgreichen Rebranding einfach nicht. Durchdenke jeden Schritt und verfolge deine Ziele

4. Ein Perspektivwechsel – ob mit Mitarbeitern, Freunden oder auch Kunden. Hole dir andere Meinungen ein und lass dich inspirieren. Auch ein externer Workshop mit Ortswechsel kann helfen festgefahrene Muster zu durchbrechen und wieder klar zu sehen

5. Nachdem Relaunch geht’s weiter – Stück für Stück werden weitere Dinge auftauchen, die an das neue Design angepasst werden müssen

 

Mit diesen Tipps bist du jetzt bereit dein Rebranding in die Hand zu nehmen.

Deine onlineAgentur.de

 

Du brauchst Hilfe bei deinem Rebranding? Wir unterstützen dich gerne.

OnlineAgentur.de Slogan: Together we create your way!

 

 

Kategorien:
Agenturleben Marketing- & Designtrends Positionierung & Marke